
Bundesvorsitzender Dr. Helmut Eikam (2.v.li.) mit der österreichischen Delegation unter Leitung des Vorsitzenden Leo Zahel (re.), Marianne Hagenhofer, NR a.D. (li.), Gerda Neudecker (3.v.li.), Dieter Seliger (3.v.re.) sowie Volkmar Harwanegg, LAbg.GR.a.D. (2.v.re.).
Chronik „60 Jahre SG Österreich“ in Arbeit - Aufruf des Vorsitzenden Leo Zahel
Vorsitzender Leo Zahel übermittelte zuerst die besten Freundschaftsgrüße der Genossinnen Jetti Taussig und Poldi Pfoch, die aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen könnten.
Zahel überspannte seine Ausführungen mit einem persönlichen Statement: „Gemeinsam wollen wir für die Prinzipien der Sozialdemokratie kämpfen, wie die Verteidigung der Menschenrechte. Vor allem soll das Selbstbestimmungsrecht für alle Völker gelten, daher lehnen wir Vertreibung – egal aus welchen Motiven – strikt ab. Wir treten gegen die wachsenden, rechtspopulistischen Gruppen an, die Hass verbreiten und Menschen gegeneinander aufhetzen. Solidarität muss wieder gelebt werden, damit der Neid keinen Nährboden hat. Wir wollen eine Welt ohne Gewalt, da diese leider nur zu oft zu Kriegen geführt hat.
Die Erde ist es wert erhalten zu werden, damit unsere Kinder und Enkelkinder in Frieden ihr Leben gestalten können.
Die Wahlergebnisse europaweit, leider auch in Deutschland und Österreich, zeigen, dass die Sozialdemokratie aufgerufen ist, mit neuen Methoden den Menschen das verlorene Vertrauen wieder zu bringen, das Populisten mit unrealistischen Versprechungen erobert haben. Ein langer, steiniger Weg liegt vor uns, aber er ist es Wert, gegangen zu werden.“
Leo Zahel berichtete dann von den Aktivitäten der Österreicher, die mit einer Gedenkveranstaltung für Wenzel Jaksch anlässlich des 50. Jahrestages seines tödlichen Unfalls am 23.11.2016 des Berichtsjahr begonnen hatten. Zahel berichtete weiter, dass über den Diskussionsabend „Flüchtlingssituation bei uns – und weiter?“ mit den Freunden der Freiheitskämpfer am 27. 3.2017. Europaweit müssten Wege gefunden werden, um die hoffnungslose Lage der Flüchtlinge in der Heimat zu ändern, damit sie dort ein lebenswertes Dasein führen können. Leider seien einzelne europäische Länder, die selbst von Hilfe profitiert haben, heute nicht bereit zu helfen... .
Über die Freundschaftstreffen der Alt-SAJ und SJ nach 1945 am 30.4.2017 und am 17.10.2017 sowie den Aufmarsch zum 1. Mai berichtete Zahel ebenso engagiert wie über die Arbeit an der Chronik „60 Jahre SG Österreich“.