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Wenzel-Jaksch-Gedächtnispreis 2018

Veröffentlicht am 19.06.2018 in

Die frühere Arbeitsministerin Michaela Marksová will weiter für die deutsch-tschechische Verständigung arbeiten. Im Bild von links: Volkmar Halbleib, Peter Barton, Natascha Kohnen, Ko-Vorsitzender der Seliger-Gemeinde Helmut Eikam, Michaela Marksová und Ko-Vorsitzender der Seliger-Gemeinde, Albrecht Schläger.

Wenzel-Jaksch-Gedächtnispreis für Michaela Marksová

Die frühere tschechische Arbeitsministerin Michaela Marksová ist bei dem Empfang der SPD-Landtagsfraktion für Heimatvertriebene und Flüchtlinge mit dem 51. Wenzel-Jacksch-Preis der Seligergemeinde ausgezeichnet worden. Laudator Peter Barton, Leiter der sudetendeutschen Kanzlei in Prag, würdigte ihre Arbeit für die sudetendeutsch-tschechische Versöhnung und für ihren Einsatz für Minderheiten in Tschechien. Der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion, Volkmar Halbleib, unterstrich Marksovás reiches Engagement für die deutsch-tschechischen Beziehungen. Die sichtlich bewegte Preisträgerin versprach, die Auszeichnung als Ansporn zu sehen, auch künftig am Projekt der Verständigung und Versöhnung weiterzuarbeiten.

Die SPD-Landesvorsitzende Natascha Kohnen mahnte vor 200 Gästen: "Flucht und Vertreibung sind bei uns in Europa angekommen, nachdem wir zu lange weggesehen haben. Das können wir jetzt nicht mehr. Wenn wir nicht das Richtige tun, dann zerstört es auch unser Europa." Kohnen lobte die große Leistung der Heimatvertriebenen für Bayern und verwies darauf, dass in Europa gelungen sei, Mauern einzureißen, Gräben zuzuschütten und Brücken zu bauen. Dies dürfe nicht aufs Spiel gesetzt werden.

Mit ihrem Empfang für Heimatvertriebene, Flüchtlinge und Aussiedler rückt die SPD-Landtagsfraktion traditionell Menschen und Organisationen in das öffentliche Interesse, die sich als integrative Brückenbauer verdient gemacht haben. Dass dies eine Arbeit für zukünftige Verständigung ist, beweisen einmal mehr die Preisträger 2018. Geehrt wurden die Landsmannschaft der Donauschwaben, unter anderem für ihr wegweisendes Museum und Begegnungszentrum "Haus der Donauschwaben" in Haar bei München, das Laudator Volkmar Halbleib hervorhob. Die Landsmannschaft sei klein, arbeite aber bis heute intensiv und engagiert für Verständigung, sagte Halbleib und fügte hinzu: "Das Haus der Donauschwaben ist etwas ganz Besonderes!"

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