Sabine Schöbel (re.) präsentierte im Hof des Tachauer Schlosses ihr Filmprojekt – mit unter den interessierten Zuhörern Gerti Bock (Mitte) und Libor Roucek (li.). Die Vorfreude auf den Film hat die Teilnehmergruppe sofort angesteckt!
Aus dem Leben von Margret Zentner
Ein Filmprojekt stellt die jüdisch-sozialdemokratische Familie Kohn/Zentner in den Fokus
Sabine Schöbel, Filmwissenschaftlerin und Experimentalfilmerin aus Berlin, steckt mitten in den Vorbereitungen zu ihrem ersten langen Dokumentarfilm. Er hat den Arbeitstitel "Margret Zentner - Grenzgängerin und Überlebende" und basiert auf dem Interview, das die Protagonistin 1995 der Shoah Foundation in New York gegeben hat. Zusätzlich werden fünf Interviews mit Menschen, die sie "Akteur*innen der Erinnerung" nennt, geführt. Drei davon in Tschechien, zwei in Deutschland.
Der geplante Film soll dreisprachig sein, denn Margret Zentner, deren Name in den tschechoslowakischen Archivdokumenten anfangs Marketa Kohnová und später Marketa Zentnerová lautet, gehörte in ihrem Leben drei Nationen an und sprach drei Sprachen: Deutsch, Tschechisch, Englisch. Im Rahmen des Frühjahrsseminars 2025 der Seliger-Gemeinde stellte Sabine Schöbel die Familie und vor allem die Hauptfigur Margret Zentner vor.
„Sie ist 1922 im hessischen Schlüchtern geboren und 1933 nach der Verhaftung der sozialdemokratischen Eltern Alexander und Paula Kohn mit ihnen zusammen in die Tschechoslowakei geflohen“, begann Schöbel ihre Ausführungen. Weil der Vater aus dem westböhmischen Roßhaupt/Rozvadov stammte und das Heimatrecht in Böhmischdorf/Ceske Ves hatte, fand die Familie zunächst bei Verwandten in Roßhaupt Zuflucht. Später betrieben die Kohns ein Geschäft in der Kreisstadt Tachau/Tachov.
Blick in die deutsch-tschechische Familiengeschichte der Kohns
Doch die Geschichte kann nicht ohne den Rückblick auf die Vergangenheit der Familie Kohn funktionieren: Kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs verließ der 20jährige Alexander Kohn sein Elternhaus im böhmischen Dörfchen Roßhaupt in der K.-u.-k.-Monarchie und machte sich auf den Weg irgendwohin ins Preußische, um dort sein Glück zu suchen. Man kann annehmen, dass sich dieser strebsame junge Zuwanderer aus Böhmen für keine Arbeit zu schade war und sich als tüchtiger Alleskönner in Betrieben und Geschäften christlicher und jüdischer Schlüchterner anbot, und da er genügsam lebte, haben ihm seine Ersparnisse Mut gemacht, eine Familie zu gründen. Er hielt um die Hand der Paula Adler an, Tochter des Handelsmanns Baruch Adler in Hintersteinau, und am 26. Januar 1921 gaben sich die beiden im Schlüchterner Standesamt das Ja-Wort. Ihre Trauzeugen waren der eigens aus Roßhaupt angereiste Vater Alexanders, Siegmund Kohn, und Baruch Adler, aus Hintersteinau,. In die Rubrik „Stand/Beruf“ trägt der Standesbeamte bei Vater und Schwiegervater jeweils „Handelsmann“ ein, beim Bräutigam aber „Kaufmann“, ein Indiz dafür, dass er den Aufstieg in den Stand der angesehenen Kaufleute der Stadt in einem Jahrzehnt geschafft hatte. Sein SPD-Parteibuch hatte er schon seit 1911. Auch seine Frau Paula hatte er für den Beitritt in die SPD gewonnen. Und so galten bei durchreisenden sozialdemokratischen Politikern die Kohns als eine bekannte Adresse. Ein Jahr nach der Trauung kam ihre Tochter Therese Margret zur Welt, von allen nur Margret genannt; sie blieb das einzige Kind der Kohns.
Alexander Kohn eröffnete einen Tabak-Waren-Laden. Ein „kleines und feines Lädchen“ erinnerte sich eine Nachbarin, die in denselben Jahren wie Margret die Stadtschule besuchte, und berichtet, dass der Name „Zigarren-Kohn“ für Geschäft und Familie Kohn stand und in der Stadt einen guten Ruf hatte. Diesen so detaillierten Einblick ins Familienleben der Kohns und in ihr gesellschaftliches Leben in Schlüchtern, danken wir vor allem dem mehrstündigen Interview, in dem Margret Kohn, verheiratete Zentner, wohnhaft in Little Neck, New York, am 26. Mai 1995 ihre Lebensgeschichte im Rahmen eines Oral History-Projekts geschildert hat. Ausführlich erzählt sie darin von ihrer wunderbaren Kindheit im behüteten Elternhaus in der Obertorstraße und von anrührenden Erinnerungen an ihre Schulzeit, und verbittert berichtet sie über die bösen Monate nach Hitlers Machtergreifung bis zur Aberkennung der deutschen Staatsbürgerschaft und der erzwungenen Ausbürgerung der Familie am 5. September 1933.
Juden in Schlüchtern
In diesem Zusammenhang erfuhren die Zuhörerinnen und Zuhörer von Sabine Schöbel auch einige Details über die Juden im hessischen Schlüchtern: Zu Beginn des Jahres 1933 lebten dort etwa 400 jüdische Einwohner, etwa 10 % der Gesamtbevölkerung. Die berufliche Zusammensetzung und die wirtschaftliche Situation der Mitglieder der jüdischen Gemeinde waren sehr unterschiedlich. Es gab eine jüdische Volksschule, die im Jahr 1930 von 27 Kindern besucht wurde.Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 verließen die meisten jüdischen Familien Schlüchtern. Die Mehrheit von ihnen ging nach Frankfurt, wo sie anonymer leben konnten. Einigen Familien gelang die Flucht nach England, Palästina, in die USA oder nach Südafrika.
Im Jahr 1942 lebten nur noch 26 jüdische Personen in Schlüchtern. Laut den Dokumenten waren alle am 30. Mai 1942 oder am 5. September 1942 „unbekannt verzogen“. Tatsächlich wurden sie am 1. Juni 1942 von der Stadt Kassel aus in das Vernichtungslager Sobibor und am 7. September 1942 in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Insgesamt verloren 137 der ehemals 400 in Schlüchtern lebenden jüdischen Menschen durch das nationalsozialistischen Vernichtungsprogramm zwischen 1942 und 1945 ihr Leben.
„Sprachlosigkeit“ des Vaters führte die Familie zurück nach Deutschland
Alexander Kohn und seine Frau Paula waren die einzigen von 400 Schlüchterner Juden, die nach dem Holocaust, am 22. November 1945 zurückkehrten, sich wieder einbürgern ließen und hofften, nach dem Ende des nationalsozialistischen Regimes ein „anderes“ Deutschland vorzufinden. Sie waren zugleich die einzigen jüdischen Rückkehrer im ganzen Kreis Schlüchtern mit seinen elf jüdischen Gemeinden und rund 900 Mitgliedern, die es vor 1933 gab. Was mag den Holocaustüberlebenden Alexander Kohn bewogen haben, wieder in seine Heimatstadt zurückzugehen, hatte er doch nach der Befreiung aus dem KZ Theresienstadt mit seiner Familie schon in Prag in der wieder errichteten Tschechoslowakei eine – wenn zunächst auch sehr problematische – Bleibe gefunden? In den Wochen nach Kriegsende schlug das Pendel der Gewalt zurück, und tschechische Rollkommandos zogen mit Beneschs Parole „schlagt sie, lasst keinen am Leben“ durch die Straßen, misshandelten jeden und liquidierten Tausende, die Deutsch sprachen. Alexander Kohn hatte nie Tschechisch gelernt, sprach nur Deutsch, und war in der Öffentlichkeit den ethnischen Säuberungsexzessen ebenso ausgesetzt wie die anderen, denn die Rächer unterschieden die Deutschsprechenden nicht nach Nazi-Tätern und Nazi-Opfern. Dass er nicht Tschechisch sprach und sich über den engen Familienkreis hinaus nicht verständigen konnte, isolierte ihn und machte ihn zu einem Fremden in seinem neuen politischen und gesellschaftlichen Umfeld, ohne Aussicht, geschäftlich wieder auf die Beine zu kommen, eine Rolle zu spielen und sich und der Welt zu beweisen, was er kann. Er, der die Menschen mochte, und es genoss, dass man ihn mochte, war hier in Prag vom Leben da draußen ausgeschlossen. Seine Tochter Margret nennt in ihren Erinnerungen die „Sprachlosigkeit“ ihres Vaters einen wichtigen Beweggrund für seine Rückkehr-Entscheidung. So wagte die Familie den illegalen Grenzübertritt hinüber in die amerikanische Zone, um dann hunderte Kilometer durchs kriegszerstörte Deutschland und bettelarm nach Schlüchtern zurückzukehren.
Verfolgung und Deportation
Die Tochter Margret war eine praktisch veranlagte strebsame Schülerin. Schon als Sechzehnjährige schrieb sie sich zum Studium in der Universität Prag ein. Dieser friedliche Zustand fand für die Kohns ein abruptes Ende, als die Nationalsozialisten im Oktober 1938 das Sudetenland als Reichsgau Sudetenland dem Deutschen Reich eingliederten und ein halbes Jahr später die sogenannte Rest-Tschechei als Protektorat Böhmen und Mähren besetzten. Mehr noch als andere Juden waren die Kohns wegen ihrer sozialdemokratischen Vergangenheit schutzlos der Verfolgung und Deportation der Nationalsozialisten ausgesetzt, gelähmt von der andauernden Angst vor dem drohenden Transport ins Ghetto und Konzentrationslager.
Es hatte sich herumgesprochen, dass Verheiratete einem Transport gemeinsam zugeteilt werden. Deshalb hatten die Standesämter in jenen Wochen alle Hände voll zu tun, um Heiratswillige zu trauen. Margret hatte es geschafft, noch einen Termin zu bekommen. Sie hatte sich bei einem Familientreffen in den 24jährigen Kaufmann Fritz Zentner, geboren am 22. August 1914 in Thönischen-Luditz (Sudetenland) verliebt, und jetzt, kurz bevor sie zum Rapport für den Transport nach Theresienstadt antreten mussten, gaben sich die beiden das Ja-Wort. Alle vier, die Eltern Kohn und das junge Paar Zentner, wurden ins Ghetto Theresienstadt eingeliefert, dort jedoch verschiedenen Lagern zugeteilt, so dass sich die Eltern und die jungen Leute nur sporadisch und heimlich treffen konnten.
Im Sommer 1944 gingen Margret Zentner und ihr Mann „auf Transport“ nach Auschwitz. Von dort wurden wenige Monate später Margret zur Zwangsarbeit ins Außenlager des KZ Groß-Roosen und ihr Mann in eine Munitionsfabrik nach Landsberg überstellt. Was sie über den Lageralltag berichtet, gehört zu den beklemmendsten Zeugnissen der Erinnerungsliteratur. Doch Margret Zentner überlebte das Ghetto Theresienstadt, das KZ Auschwitz-Birkenau und ein Außenlager des KZ Groß-Rosen. Am 4.5.1945 wurde sie durch die Rote Armee befreit. Zurück in Prag hatte sie nicht die geringste Hoffnung, dass irgendjemand aus ihrer Familie überlebt haben könnte, doch sie hatte das große und seltene Glück, dort sowohl die Eltern als auch ihren Mann Fritz wieder zu sehen.
Überlebt
Aber die sich neu konstituierende Tschechoslowakei, wo sie und ihre Eltern 1933 als sog. "Repatrianten" aufgenommen wurden, bot ihnen auf Dauer kein Zuhause mehr. Fritz und Margret Zentner hatten 1947 mit ihrem gerademal vier Monate alten Töchterchen Helen die Tschechoslowakei illegal verlassen, wohnten zunächst in Schlüchtern und zogen dann nach Sterbfritz, wo Fritz Zentner die Leitung des von Alexander Kohn gegründete „Akolith“-Werks übernahm. Fritz und Margret Zentner wanderten mit ihrer Tochter 1953 nach New York aus. Insgesamt 20 Jahre ihres jungen Lebens war Margret Zentner so auf der Flucht oder lebte unter Bedingungen, die eine dauerhafte Existenz nicht möglich machten. Erst 1953 in den USA - in Elmhurst, New York - fand sie den Ort, an dem sie bleiben wollte und durfte. Margret Zentner starb dort am 31. Dezember 2002.
Da uns die Fahrt zur Gedenkstätte Flossenbürg über die Kreisstadt Tachov führte und da Margret Zentner als Teenagerin mit ihren Eltern von 1934 bis 1938 in dieser kleinen Kreisstadt lebte, lag der Fokus des Vortrags von Sabine Schöbel auf der Zeit nach dem Münchener Abkommen 1938 und hier konnte sie noch einige Details präsentieren, die sie recherchiert hat: Viele der von den NS-Behörden bedrohten - Sozialdemokraten, Kommunisten, Juden und Roma - wurden nach der Annexion des Sudetenlands auf der Flucht an der Grenze zur Zweiten Tschechoslowakischen Republik abgewiesen oder später von dort wieder ausgewiesen. Sie konnten so dem KZ, dem Gefängnis oder der Zwangsarbeit nicht mehr entkommen.
Alexander Kohn und seiner Familie gelang jedoch noch im September 1938 die Flucht nach Pilsen und spätestens im November waren sie in Prag. Sie hatten nun dort zwei - wenn auch aufgrund der Herkunft aus den Grenzgebieten und ihrer Deutsch-Sprachigkeit - wenig aussichtsreiche Möglichkeiten, ihre prekäre Situation zu verbessern und die drohende Abschiebung zu verhindern. Zum einen "optierte" Alexander Kohn noch 1938 für sich und seine Familie für die Zugehörigkeit zur Zweiten Tschechoslowakischen Republik (und später zum Protektorat). Dieser Antrag muss aber abgelehnt worden sein, denn im Narodní Archiv in Chodov sind zwei Schreiben von 1939 erhalten, mit denen, das eine Mal, Paula Kohn und, das andere Mal, ein Rechtsanwalt Berufung eingelegt hatte. Aus dem von Margrets Mutter unterzeichneten Brief geht außerdem hervor, dass Alexander Kohn erneut von der Gestapo in Haft genommen worden war.
Zum anderen ließ die Familie nichts unversucht und beantragte ebenfalls noch 1938 einen Reisepass für die Länder in Übersee, in denen sie mit der Hilfe von Verwandten hätten Fuß fassen können: Argentinien, die USA und Kanada. Entsprechend findet sich auch ein vorläufiger Reisepass für Alexander Kohn von 1938/39 im Archiv, allerdings ist dieses Dokument nur für "alle Staaten Europas" gültig. Erst 1939/40 wird es verlängert und die Gültigkeit auch auf außereuropäische Staaten ausgeweitet. Margret Zentner erläutert im Interview von 1995, dass die Familie 1939 zwei Visa in Anspruch hätte nehmen können. Die Chance nach Palästina auszuwandern, hätte der Vater zunächst anderen überlassen. Und als er im Sommer 1939 aus dem Gefängnis in Prag-Pankratz entlassen worden war, hatte das Visum nach Bolivien die Gültigkeit schon wieder verloren.
Man muss darüber hinaus davon ausgehen, dass Margret Zentner, ihre Eltern und ihr aus der Nähe von Karlsbad stammender Mann Fritz Zentner 1941 bzw. 1942 ins Ghetto Theresienstadt deportiert wurden, ohne je die Zughörigkeit zum Protektorat erlangt zu haben.
Die ausführliche Geschichte der Familie Kohn findet sich unter https://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20463/Schluechtern%202020_MKK_Mittelungsblatt_ZfR.pdf
Zur Person:
Sabine Schöbel, geboren 1962, Filmwissenschaftlerin und Experimentalfilmerin. Sie arbeitet in den Bereichen Film, Kino und Kulturmanagement und hat Kunstgeschichte, Germanistik, Romanistik und Architektur studiert. 2008 hat sie bei Heide Schlüpmann am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main über die erste Generation von Filmemacherinnen in Europa promoviert. Die Arbeit ist unter dem Titel DIE ZWEI. Weibliche Doppelfiguren im europäischen Aufbruchskino in Hamburg 2009 veröffentlicht worden.
Nach Arbeiten als Szenenbildnerin sowie ihrer Szenenbildassistenz bei Leander Haußmanns "Herr Lehmann" (2002) wurde ihr erster eigener Film, der Experimentalfilm "lupinen löschen", 2007 im Forum Expanded der Berlinale uraufgeführt. "Grunske", ein experimenteller Kurzfilm über die Ruinen des Palasts der Republik, lief 2009/2010 bei den Rencontres Internationales. "EZB 2011-2012" wurde vom Verband der Deutschen Filmkritik für die Auszeichnung als bester Experimentalfilm 2014 nominiert.
Sabine Schöbel war 2009-2010 Geschäftsführerin des Arbeitskreis Film Regensburg e.V. und der Internationalen Kurzfilmwoche Regensburg sowie von 2010-2012 Geschäftsführerin des Bundesverbands kommunale Filmarbeit e. V. in Frankfurt am Main. Seit 2012 ist sie im Drittmittelbereich der Universität der Künste Berlin beschäftigt.
Als Vertreterin des Bundesverbands kommunale Filmarbeit war sie 2011 bis 2013 Teilnehmerin des vom Arsenal – Institut für Film und Videokunst veranstalteten und von der Kulturstiftung des Bundes geförderten Projektes LIVING ARCHIVE. Das umfangreiche Teilprojekt betrachtete den Übergang Spaniens von der Diktatur zur Demokratie und trug den Titel El cine de la Transición.
2015/16 war Sabine Schöbel Projektleiterin und Kuratorin der vom Hauptstadtkulturfonds geförderten Film- und Veranstaltungsreihe Aufbruch der Autorinnen. Das Projekt fand in Kooperation mit dem Zeughauskino im Deutschen Historischen Museum in Berlin statt.
Zusammen mit Borjana Gakovć hat sie 2016 die Publikation Regisseurinnen der 60er Jahre, die Nr. 68 der feministischen Filmzeitschrift Frauen und Film, herausgegeben.
Aktuell ist Sabine Schöbel in der Beratung von Lehrenden der Universität der Künste (UdK) Berlin bei der Beantragung von Fördermitteln bei öffentlichen Institutionen und Stiftungen zuständig.
Seit 2023 ist Sabine Schöbel Mitglied der Seliger-Gemeinde und seit 2024 Stiftungsbeirätin der Ernst und Gisela Paul-Stiftung.