Die Seliger-Gemeinde ist die Organisation der sudetendeutschen Sozialdemokratie. Sie steht in der Nachfolge der Deutschen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei in der Tschechoslowakei und pflegt die Erinnerung an diejenigen Sudetendeutschen, die gegen Nationalismus und Nationalsozialismus und für Freiheit und Demokratie kämpften.
Heute steht die Seliger-Gemeinde für ein freies und einiges Europa. Mit unterschiedlichen Veranstaltungen wirbt sie für den deutsch-tschechischen Dialog.
Sie haben Interesse an unserer Arbeit oder an der Geschichte der sudetendeutschen Sozialdemokratie? Die Geschichte ihrer Familie ist verbunden mit der Geschichte unserer Bewegung? Schreiben Sie uns – gerne kommen wir mit Ihnen ins Gespräch.
Kontakt:
Seliger-Gemeinde e.V. - Bundesgeschäftsstelle
Oberanger 38 - D-80331 München
Tel.: 089 / 59 79 30
E-Mail: info@seliger-gemeinde.de
Wir bedanken uns für die wertvolle Zusammenarbeit bei:
Ein Abzeichen für Spaniens Freiheit
Die Solidarität der sudetendeutschen Sozialdemokratie mit der Spanischen Republik zeigte sich nicht nur in politischen Erklärungen, Kundgebungen und Zeitungsartikeln. Die Sozialistische Jugend der Deutschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei in der Tschechoslowakischen Republik – kurz DSAP – verband ihr öffentliches Bekenntnis gegen den Faschismus auch mit konkreter humanitärer Hilfe.
Prag – Zwischen Parteitag, Stadion und Fluchthilfe
Der traditionelle Freitagsspaziergang bei unserer Studienfahrt führte die Gruppe zu bekannten und neuen Orten sozialdemokratischer Geschichte in Prag.
Nach dem Besuch des Neuen Jüdischen Friedhofs machten wir uns mit Thomas Oellermann auf zu einem Programmpunkt, der inzwischen zur festen Tradition der Prager Studienfahrten der Seliger-Gemeinde gehört: Prag zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus einer Perspektive kennenzulernen, die im normalen touristischen Programm kaum vorkommt.
Ein kleines Heft – und eine große Überraschung
Die wiederentdeckte Kuplent-Broschüre erzählt die Geschichte der Böhmerwälder Holzhauer als Bildergeschichte
Seit Jahren suchten wir nach einer kleinen Broschüre von Franz Kuplent. Roman Wirkner hatte auf die 1930 erschienene Schrift hingewiesen und ihr den vielversprechenden Titel „Von der Ansiedlungsurkunde (1780) bis zum Kollektivvertrag (1920)“ überliefert. Vieles sprach dafür, dass sich dahinter eine kompakte Sozialgeschichte der Böhmerwälder Waldarbeiter verbarg. Kuplent kannte diese Welt aus eigener Anschauung. Seit den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg war er als sozialdemokratischer und gewerkschaftlicher Funktionär im südlichen Böhmerwald tätig, 1919 wurde er Kreisgewerkschaftssekretär für Südböhmen, später wirkte er als Funktionär der Deutschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei, der DSAP, im Raum Pilsen–Budweis.

Forum Bad Alexandersbad – die Seliger Gemeinde ging 2018 mit einem neuen Diskussionsformat an den Start
Das Alexandersbader Forum befasst sich mit aktuellen gesellschaftspolitischen Themen im deutsch-tschechischen Dialog.
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Da immer größeres Interesse deutscher und tschechischer Leserinnen und Leser für diese Publikationen erkennbar ist, erweitert die Seliger-Gemeinde ihr Portfolio um das Format „Lorem ipsum“, das die Lust auf deutsch-tschechische Literatur aufgreift und unterstützen will.
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