Die Seliger-Gemeinde ist die Organisation der sudetendeutschen Sozialdemokratie. Sie steht in der Nachfolge der Deutschen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei in der Tschechoslowakei und pflegt die Erinnerung an diejenigen Sudetendeutschen, die gegen Nationalismus und Nationalsozialismus und für Freiheit und Demokratie kämpften.
Heute steht die Seliger-Gemeinde für ein freies und einiges Europa. Mit unterschiedlichen Veranstaltungen wirbt sie für den deutsch-tschechischen Dialog.
Sie haben Interesse an unserer Arbeit oder an der Geschichte der sudetendeutschen Sozialdemokratie? Die Geschichte ihrer Familie ist verbunden mit der Geschichte unserer Bewegung? Schreiben Sie uns – gerne kommen wir mit Ihnen ins Gespräch.
Kontakt:
Seliger-Gemeinde e.V. - Bundesgeschäftsstelle
Oberanger 38 - D-80331 München
Tel.: 089 / 59 79 30
E-Mail: info@seliger-gemeinde.de
Wir bedanken uns für die wertvolle Zusammenarbeit bei:
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„Böhmen liegt nicht am Meer“ im Gustav-Stresemann-Institut in Bonn
Es sind Lebensgeschichten von Mut, politischer Überzeugung, Verfolgung und Flucht: Vom 15. September bis 12. Oktober 2026 zeigt das Gustav-Stresemann-Institut in Bonn die Ausstellung „Böhmen liegt nicht am Meer – Lebenswege sudetendeutscher Sozialdemokraten“. Präsentiert wird sie in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Seliger-Gemeinde.
Eröffnet wird die Ausstellung am Dienstag, 15. September 2026, um 19 Uhr in der Stresemann-Galerie des GSI.
Im Mittelpunkt stehen Frauen und Männer, die für soziale Rechte, Demokratie und die Verständigung zwischen den Nationalitäten eintraten. Nach 1933 und besonders nach dem Münchner Abkommen von 1938 bezahlten viele von ihnen ihre Haltung mit Verfolgung, Konzentrationslager, Flucht und Exil.
Zu ihnen gehörte Anna Altmann, die bereits als 15-jährige Arbeiterin an einem Streik gegen ungerechte Entlohnung beteiligt war. Alois Ullmann, führender Funktionär des Arbeiter-Turn- und Sportverbandes ATUS, wurde von der Gestapo verhaftet und in das Konzentrationslager Dachau verschleppt. Josef Seliger, der spätere Namensgeber der Seliger-Gemeinde, setzte sich früh für ein demokratisches Zusammenleben der verschiedenen Nationalitäten in Böhmen und Mähren ein.
Georg Hans Trapp in Dortmund – Kunst, Widerstand und Verständigung
Ausstellungseröffnung in Dortmund-Hörde
Mit einer gut besuchten Vernissage ist am 6. September im Café Aufbruch in Dortmund-Hörde die Ausstellung über den sudetendeutschen Künstler, politischen Zeichner und Sozialdemokraten Georg Hans Trapp eröffnet worden. Die Wanderausstellung der Seliger-Gemeinde ist dort noch bis zum 3. Oktober zu sehen.
Bei der diesjährigen Gedenkveranstaltung am 4. September war auch die Seliger-Gemeinde mit einer Reihe von Mitgliedern vertreten – u.a. mit dem Landesvorsitzenden Herbert Schmid (4.v.re.) den ehemaligen Abgeordneten Reinhold Strobl (2.v.li.) und sowie Klaus Adelt (re.) der Landesvorsitzenden der BayernSPD Ronja Enders (Mitte)
Besuch der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg
Den Opfern des Nationalsozialismus zu gedenken ist den Mitgliedern der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus Oberpfalz eine dauernde Aufgabe. Jedes Jahr lädt die Arbeitsgemeinschaft deshalb zu einer Gedenkfeier nach Flossenbürg ein. Die KZ-Gedenkstättte Flossenbürg liegt etwa auf halber Strecke zwischen Nürnberg und Prag kurz vor der Grenze.
Mit eigenen Augen – sozialistische Reisen ins republikanische Spanien
Der Spanische Bürgerkrieg wurde in der europäischen Arbeiterbewegung nicht allein aus Zeitungsmeldungen verfolgt. Sozialistische Politiker, Journalisten und Jugendfunktionäre reisten selbst in das republikanische Spanien. Sie wollten sich ein eigenes Bild machen, internationale Kontakte knüpfen und der Propaganda Francos sowie seiner deutschen und italienischen Unterstützer unmittelbare Beobachtungen entgegensetzen.
Ein besonderer Höhepunkt unseres Aufenthalts in Johannisbad war der Besuch der Ausstellung zum hundertjährigen Jubiläum der großen internationalen Skiwettkämpfe von 1925. Die Ausstellung macht eindrucksvoll sichtbar, wie tief der Wintersport bereits in der Zwischenkriegszeit mit dem Ort verbunden war.

Forum Bad Alexandersbad – die Seliger Gemeinde ging 2018 mit einem neuen Diskussionsformat an den Start
Das Alexandersbader Forum befasst sich mit aktuellen gesellschaftspolitischen Themen im deutsch-tschechischen Dialog.
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Da immer größeres Interesse deutscher und tschechischer Leserinnen und Leser für diese Publikationen erkennbar ist, erweitert die Seliger-Gemeinde ihr Portfolio um das Format „Lorem ipsum“, das die Lust auf deutsch-tschechische Literatur aufgreift und unterstützen will.
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