Die Seliger-Gemeinde ist die Organisation der sudetendeutschen Sozialdemokratie. Sie steht in der Nachfolge der Deutschen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei in der Tschechoslowakei und pflegt die Erinnerung an diejenigen Sudetendeutschen, die gegen Nationalismus und Nationalsozialismus und für Freiheit und Demokratie kämpften.
Heute steht die Seliger-Gemeinde für ein freies und einiges Europa. Mit unterschiedlichen Veranstaltungen wirbt sie für den deutsch-tschechischen Dialog.
Sie haben Interesse an unserer Arbeit oder an der Geschichte der sudetendeutschen Sozialdemokratie? Die Geschichte ihrer Familie ist verbunden mit der Geschichte unserer Bewegung? Schreiben Sie uns – gerne kommen wir mit Ihnen ins Gespräch.
Kontakt:
Seliger-Gemeinde e.V. - Bundesgeschäftsstelle
Oberanger 38 - D-80331 München
Tel.: 089 / 59 79 30
E-Mail: info@seliger-gemeinde.de
Wir bedanken uns für die wertvolle Zusammenarbeit bei:
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75 Jahre Seliger-Gemeinde – wir feiern mit Freunden!
Anlässlich ihres 75-jährigen Bestehens lädt die Seliger-Gemeinde am Mittwoch, 5. August 2026, von 13.30 bis 16.00 Uhr zu einem kleinen Festakt mit Ausstellungseröffnung an ihren Gründungsort nach Brannenburg ein. Die Veranstaltung findet im ver.di-Bildungszentrum, Schrofenstraße 32, 83098 Brannenburg, statt.
Die Anreise ist ab 12.00 Uhr möglich. Um 12.30 Uhr wird ein Mittagsbuffet angeboten, bevor um 13.30 Uhr der offizielle Festakt beginnt. Begrüßung und Moderation übernimmt Christa Naaß, Ko-Vorsitzende der Seliger-Gemeinde.
Grußworte sprechen Dr. Bärbel Kofler, Mitglied des Deutschen Bundestages und Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Libor Rouček, ehemaliger Vizepräsident des Europäischen Parlaments, Patrik Eichler, Geschäftsführer der Demokratischen Masaryk-Akademie in Prag, sowie Alexander Klein, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sudetendeutschen Stiftung.
Fünf Facetten sozialdemokratischer Spanienarbeit
Die Unterstützung der Spanischen Republik durch die sudetendeutsche Sozialdemokratie beschränkte sich nicht auf einzelne Freiwillige, die selbst in den Bürgerkrieg zogen. Die Verbindungen waren deutlich breiter. Sie reichten von politischen Stellungnahmen und journalistischer Berichterstattung über Geld- und Sachspenden bis hin zu Reisen in das republikanische Spanien.
Bereits der Auftakt unserer Sommerserie hat gezeigt, dass die Deutsche Sozialdemokratische Arbeiterpartei in der Tschechoslowakischen Republik, die DSAP, den Spanischen Bürgerkrieg als einen europäischen Kampf zwischen Demokratie und Faschismus verstand. Fünf Themenfelder sollen deshalb in den kommenden Beiträgen näher betrachtet werden.
Spanien als Ernstfall der Demokratie
Als im Juli 1936 Teile des spanischen Militärs gegen die demokratisch gewählte Republik putschten, wurde der Bürgerkrieg auch für die sudetendeutsche Sozialdemokratie zu einem zentralen politischen Thema. Die Deutsche Sozialdemokratische Arbeiterpartei in der Tschechoslowakischen Republik (DSAP) verstand Spanien als Schauplatz der europäischen Auseinandersetzung zwischen Demokratie und Faschismus – und zugleich als Warnung vor der wachsenden Bedrohung durch Hitlerdeutschland und Mussolinis Italien.

V.l.n.r.: Gert Hilger (Vorstand-SG-Waldkraiburg/Stadtführer), Peter Schmid-Rannetsperger (Vorsitzender SG-Waldkraiburg), Karin Zahel, Harald Zahel (Stv. Landesvorsitzender SG-Bayern), Bernd Wegmann, (Co-Vorsitzender SG-Waldkraiburg/Stadtführer) Jürgen Zabelt (Vorstand SG-Waldkraiburg). Vorne im Bild: Zoe
Wilhelm Hoegner bekommt keinen Platz in der Walhalla
Das ist natürlich nur konsequent.
Denn was hat Hoegner schon für Bayern geleistet? Er war lediglich Vater der Bayerischen Verfassung, Vordenker der wehrhaften Demokratie, Gegner der Nationalsozialisten und einer der Männer, die nach 1945 aus den Trümmern wieder einen demokratischen Freistaat aufgebaut haben.
Für einen Platz in der Walhalla reicht das offenbar nicht.
Vielleicht fehlte ihm einfach das nötige Talent für Parteispendenaffären, Amigo-Netzwerke und politische Selbstinszenierung. Verfassungen schreiben ist eben schön und gut – aber Denkmäler bekommt in Bayern offenbar eher, wer sich selbst schon zu Lebzeiten für eines hielt.

Forum Bad Alexandersbad – die Seliger Gemeinde ging 2018 mit einem neuen Diskussionsformat an den Start
Das Alexandersbader Forum befasst sich mit aktuellen gesellschaftspolitischen Themen im deutsch-tschechischen Dialog.
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Da immer größeres Interesse deutscher und tschechischer Leserinnen und Leser für diese Publikationen erkennbar ist, erweitert die Seliger-Gemeinde ihr Portfolio um das Format „Lorem ipsum“, das die Lust auf deutsch-tschechische Literatur aufgreift und unterstützen will.
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