Seliger Gemeinde

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Nachrichten zum Thema Allgemein

Sommerreise 2026 - Vor 90 Jahren: Spanischer Bürgerkrieg

Spanien als Ernstfall der Demokratie

Als im Juli 1936 Teile des spanischen Militärs gegen die demokratisch gewählte Republik putschten, wurde der Bürgerkrieg auch für die sudetendeutsche Sozialdemokratie zu einem zentralen politischen Thema. Die Deutsche Sozialdemokratische Arbeiterpartei in der Tschechoslowakischen Republik (DSAP) verstand Spanien als Schauplatz der europäischen Auseinandersetzung zwischen Demokratie und Faschismus – und zugleich als Warnung vor der wachsenden Bedrohung durch Hitlerdeutschland und Mussolinis Italien.

75 Jahre Seliger-Gemeinde

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75 Jahre Seliger-Gemeinde – wir feiern mit Freunden!

Anlässlich ihres 75-jährigen Bestehens lädt die Seliger-Gemeinde am Mittwoch, 5. August 2026, von 13.30 bis 16.00 Uhr zu einem kleinen Festakt mit Ausstellungseröffnung an ihren Gründungsort nach Brannenburg ein. Die Veranstaltung findet im ver.di-Bildungszentrum, Schrofenstraße 32, 83098 Brannenburg, statt.

Die Anreise ist ab 12.00 Uhr möglich. Um 12.30 Uhr wird ein Mittagsbuffet angeboten, bevor um 13.30 Uhr der offizielle Festakt beginnt. Begrüßung und Moderation übernimmt Christa Naaß, Ko-Vorsitzende der Seliger-Gemeinde.

Grußworte sprechen Dr. Bärbel Kofler, Mitglied des Deutschen Bundestages und Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Libor Rouček, ehemaliger Vizepräsident des Europäischen Parlaments, Patrik Eichler, Geschäftsführer der Demokratischen Masaryk-Akademie in Prag, sowie Alexander Klein, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sudetendeutschen Stiftung.

Ehre, wem Ehre gebührt

Wilhelm Hoegner bekommt keinen Platz in der Walhalla

Das ist natürlich nur konsequent.

Denn was hat Hoegner schon für Bayern geleistet? Er war lediglich Vater der Bayerischen Verfassung, Vordenker der wehrhaften Demokratie, Gegner der Nationalsozialisten und einer der Männer, die nach 1945 aus den Trümmern wieder einen demokratischen Freistaat aufgebaut haben.

Für einen Platz in der Walhalla reicht das offenbar nicht.

Vielleicht fehlte ihm einfach das nötige Talent für Parteispendenaffären, Amigo-Netzwerke und politische Selbstinszenierung. Verfassungen schreiben ist eben schön und gut – aber Denkmäler bekommt in Bayern offenbar eher, wer sich selbst schon zu Lebzeiten für eines hielt.

Bedeutende Persönlichkeiten

Herta Schober (1922-2018)

Herta Schober wurde am 2. Juni 1922 in Jägerndorf geboren. Sie wuchs in einem sozialdemokratisch geprägten Elternhaus auf. Ihr Vater leitete das örtliche Arbeiterheim, das nicht nur als Versammlungsstätte, sondern auch als gesellschaftliches und kulturelles Zentrum der Jägerndorfer Arbeiterbewegung diente. Auf diese Weise kam Herta Schober bereits früh mit dem politischen und gemeinschaftlichen Leben der sudetendeutschen Sozialdemokratie in Berührung.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Vertreibung gelangte sie gemeinsam mit ihren Eltern zunächst nach Memmingen in Bayern. Im Jahr 1950 zog sie mit einer Gruppe von 20 weiteren Sudetendeutschen nach Stockholm. Dort arbeitete sie zunächst in einer Baumwollspinnerei. Später fand sie eine Anstellung in einem genossenschaftlichen Reisebüro, dessen Geschäftsräume sich im Zentrum Stockholms unweit des königlichen Schlosses befanden. Dort war sie bis zu ihrer Pensionierung im Jahr 1972 tätig.

Bedeutende Persönlichkeiten

Emil Werner (1913–1996)

Emil Werner wurde 1913 im Aussiger Vorort Lerchenfeld im damaligen Sudetenland geboren. Bereits in jungen Jahren schloss er sich der Sozialistischen Jugend an und engagierte sich später in der Deutschen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (DSAP), der sozialdemokratischen Partei der deutschen Bevölkerung in der Tschechoslowakei. Die demokratischen und antifaschistischen Überzeugungen, die ihn früh prägten, bestimmten sein gesamtes weiteres Leben.

Mit der Besetzung der Tschechoslowakei durch das nationalsozialistische Deutschland geriet auch Werner unter den Einfluss des NS-Regimes. 1939 wurde er gegen seinen Willen zum Dienst in der Wehrmacht eingezogen. Das Ende des Zweiten Weltkriegs bedeutete für ihn keinen unmittelbaren Neuanfang, sondern zunächst die Herausforderung, den verfolgten und vertriebenen sudetendeutschen Sozialdemokraten zu helfen. Er beteiligte sich an der sogenannten Aktion Ullmann, einer koordinierten Hilfs- und Aussiedlungsaktion, die zahlreichen sudetendeutschen Antifaschisten die Ausreise aus der Tschechoslowakei ermöglichte. Im Jahr 1946 gelangte auch Emil Werner selbst nach München.

Alexanders- bader Forum

Forum Bad Alexandersbaddie Seliger Gemeinde ging 2018 mit einem neuen Diskussionsformat an den Start

Das Alexandersbader Forum befasst sich mit aktuellen gesellschaftspolitischen Themen im deutsch-tschechischen Dialog.

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Lorem ipsum

Da immer größeres Interesse deutscher und tschechischer Leserinnen und Leser für diese Publikationen erkennbar ist, erweitert die Seliger-Gemeinde ihr Portfolio um das Format „Lorem ipsum“, das die Lust auf deutsch-tschechische Literatur aufgreift und unterstützen will.

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