Allgemein
Der große Europäer Wenzel Jaksch
Dienstag, den 22. September 2026, 18 Uhr
Zoom-Link: https://us06web.zoom.us/j/89584262030
Wenzel Jaksch war der letzte Vorsitzende der Deutschen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei. Auf abenteuerlichem Weg flüchtete er vor den Nazis nach Großbritannien. Hier stellte er sich vehement gegen die Pläne der tschechoslowakischen Exilregierung unter Edvard Beneš. 1949 kam Jaksch in die Bundesrepublik und zog für die SPD in den Bundestag ein. Er war Vorsitzender der Seliger-Gemeinde und des Bundes der Vertriebenen. Jakschs politisches Wirken war geprägt von einem klaren Bekenntnis zu Europa. 2026 wird es 130 Jahre her sein, dass Jaksch geboren wurde und 60 Jahre, dass er verstarb. Wir wollen an Wenzel Jaksch erinnern und ihm unter anderem eine Veranstaltung von Seliger-Online widmen. Sein Sohn, George Jaksch, hat seine Teilnahme zugesagt.
Neben dem DSAP-Journalisten Ernst Paul reiste 1937 auch Karl Kern in das republikanische Spanien. Kern, 1902 in Graupen geboren, gehörte zu den führenden Funktionären der Deutschen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei in der Tschechoslowakischen Republik. Er war Journalist, langjähriger Vorsitzender der Sozialistischen Jugend und 1937 verantwortlicher Redakteur des Prager „Sozialdemokrat“.
Nach 1918: „Wir bitten nimmer, wir fordern!“
Mit dem dritten Teil seiner Bildergeschichte führt Franz Kuplent seine Leser in die Zeit nach 1918. Der Ton ändert sich sofort: „Wir bitten nimmer, wir fordern!“ Aus den Zinsgründlern, die über Jahrzehnte bei Herrschaft, Behörden und Kaiser um Hilfe baten, werden organisierte Forstarbeiter, die ihre Interessen politisch und gewerkschaftlich durchsetzen.
Im Mittelpunkt der diesjährigen Gedenkfeier standen insbesondere Frauen, die sich am Widerstand gegen die NS-Herrschaft beteiligt hatten.
Gemeinsames Erinnern in Plötzensee
In der Gedenkstätte Berlin-Plötzensee wurde am 9. September der mehr als 670 Bürgerinnen und Bürger der damaligen Tschechoslowakei gedacht, die hier Opfer der nationalsozialistischen Justiz wurden. Für die Seliger-Gemeinde war Präsidiumsmitglied Ulrich Miksch dabei.
Ernst Paul als Augenzeuge des Spanischen Bürgerkriegs
Im März 1937 reiste der DSAP-Politiker und Journalist Ernst Paul mit einer sechsköpfigen tschechoslowakischen Politiker- und Journalistendelegation in das republikanische Spanien. Was bislang vor allem aus seinen Artikeln im Prager „Sozialdemokrat“ bekannt war, schilderte Paul 1966 im Sudetenjahrbuch noch einmal ausführlich unter dem Titel „Spanische Reise 1937“. Dadurch lassen sich Ablauf und Stationen der Reise heute wesentlich genauer nachvollziehen.

Forum Bad Alexandersbad – die Seliger Gemeinde ging 2018 mit einem neuen Diskussionsformat an den Start
Das Alexandersbader Forum befasst sich mit aktuellen gesellschaftspolitischen Themen im deutsch-tschechischen Dialog.
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Da immer größeres Interesse deutscher und tschechischer Leserinnen und Leser für diese Publikationen erkennbar ist, erweitert die Seliger-Gemeinde ihr Portfolio um das Format „Lorem ipsum“, das die Lust auf deutsch-tschechische Literatur aufgreift und unterstützen will.
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